Oliver Zeter

Ich möchte spannende Weine machen, denn Mittelmaß langweilt.

Der Winzer aus der Pfalz

Zeter

"Die Pfalz, lange unterbewertet, bietet beste Voraussetzungen um erstklassige Weine zu machen. Das haben wir erkannt und davon sind wir überzeugt. Die Arbeit mit Wein, der gemeinsame Spaߖ das ist es, was uns bewegt."

Entstanden ist das Pfalzweinprojekt der Brüder Christian und Oliver Zeter aus Passion am Wein. Oliver Zeter, Jahrgang 1964, ist zwar klassisch im Weinbau ausgebildet und dem Thema Wein seit jeher eng verbunden, dennoch hat es viele Jahre gedauert, bis schließlich sein erster Jahrgang abgefüllt wurde.
Nach der Winzerlehre beim Weingut Dr. Deinhard in Deidesheim machte er seinen Weinbautechniker in Weinsberg. Es folgten jeweils einjährige Auslandsaufenthalte in Italien und Südafrika. Während seine Weinbaukollegen oft damit haderten, nach der Ausbildung in den elterlichen Betrieb einsteigen zu müssen, wäre genau dies sein Wunsch gewesen. Doch einen elterlichen Betrieb gab es leider nicht. Trotzdem machte Oliver Zeter seine Leidenschaft zum Beruf und wurde gemeinsam mit Vater und Bruder Weinhändler und Importeur.

Nach der Rückkehr in die Pfalz kam wieder der Wunsch, selbst Wein zu machen - Sauvignon Blanc sollte es sein! Mit genau dieser Rebsorte hatte Oliver Zeter einst in Südafrika ein Schlüsselerlebnis: Ich entdeckte dort den bis dahin besten Weißwein meines Lebens: super- sexy und gleichzeitig aristokratisch; vor Fruchtaromen strotzend und trotzdem dezent und subtil. Sehr facettenreich eben. Und genau dieses wollten mein Bruder und ich nun in der Pfalz ausprobieren. Die Klima- und Bodenverhältnisse sind in Deutschland zwar ganz andere, dennoch kann auch hier ein guter Sauvignon Blanc gelingen, denn diese Rebsorte ist nicht allzu lagenabhängig. Durch entsprechende Maßnahmen im Weinberg und im Keller kann auf einen bestimmten Weinstil hingearbeitet werden. 2005 und 2006 waren die ersten Versuchsjahrgänge, doch erst mit dem Ergebnis des 2007er zeigte sich Oliver Zeter zufrieden. Knapp drei Hektar sind nun mit Sauvignon Blanc und Viognier bepflanzt. Heute baut Oliver Zeter im Weingut Leonhard Zeter in Diedesfeld, das bereits seit mehr als 150 Jahren im Familienbesitz ist, den Sauvignon Blanc, auf dreierlei Art aus: klassisch im Stahltank, spontanvergoren im Holzfaß oder auch süß. Mittlerweile werden aber auch eine ganze Reihe Gewächse aus lokalen und internationalen Rebsorten angeboten: Da ist die Einstiegslinie "Kleine Bären" die S-Cuvée in weiß, rosé und rot.

Eine Rebsortenlinie genannt "Weinbären" mit Weißburgunder, Grauburgunder, Riesling, Muskateller, Sauvignon Blanc und Spätburgunder. "Die großen Bären" sind die Prachtexemplare der Kollektion– alles Weine, die spontan vergoren und im Holz ausgebaut wurden, darunter auch ein Viognier und der "Z" - ein Rotwein aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah von internationalem Format.

Bei der Ausstattung wurde sehr viel Wert auf Perfektion gelegt,trotzdem soll auch der Spaß am Wein widergespiegelt werden.
Der Bär, der die Etiketten ziert, stammt aus der Feder des Pfälzer Künstlers Otto Dill. Dill, der mit Oliver Zeters Urgroßvater Walter Baer gut bekannt war, schickte den Bären mit den fast menschlichen Zügen 1933 als Postkarte an seinen Freund.

Sorten

Weisswein: Sauvignon Blanc mit acht verschiedenen Klonen aus Südafrika und von der Loire, Viognier und Chardonnay
Rotwein: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah

Böden

Mitgliedschaften

  • Oliver Zeter
  • 3 ha
  • Deutschland / Pfalz
  • Oliver Zeter GbR Lauterstraße 9 67434 Neustadt Deutschland www.oliver-zeter.de

Auszeichnungen

Weinmaker

Oliver Zeter

Oliver Zeter, Jahrgang 1964, ist zwar klassisch im Weinbau ausgebildet und dem Thema Wein seit jeher eng verbunden, dennoch hat es viele Jahre gedauert, bis schließlich sein erster Jahrgang abgefüllt wurde. Nach der Winzerlehre beim Weingut Dr. Deinhard in Deidesheim machte er seinen Weinbautechniker in Weinsberg. Es folgten jeweils einjährige Auslandsaufenthalte in Italien und Südafrika. Während seine Weinbaukollegen oft damit haderten, nach der Ausbildung in den elterlichen Betrieb einsteigen zu müssen, wäre genau dies sein Wunsch gewesen. Doch einen elterlichen Betrieb gab es leider nicht. Trotzdem machte Oliver Zeter seine Leidenschaft zum Beruf und wurde Weinhändler und Importeur. Und hatte da eine Idee...

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