Weingut Hofmann

Das Tauberschwarz-Weingut
im Taubertal

Der Winzer aus der Pfalz

Hofmann

Tradition und Moderne aufs vortrefflichste vereint im Tauberschwarz-Weingut in Röttingen an der Tauber.
Der Gault Millau Weinguide Deutschland 2011 schreibt: "Innerhalb von wenigen Jahren brachte Jürgen Hofmann die im Taubertal gelegene Stadt Röttingen auf die Weinlandkarte. Die Basis dafür legte Vater Alois, der bis 1990 Trauben an eine Kellerei verkaufte, sich dann aber selbständig machte. Mit knapp 20 Jahren und noch in der Ausbildung bei Spitzenwinzer Paul Fürst übernahm Sohn Jürgen (JG 1977) einige Jahre später die Regie beim Weinausbau und schloss zugleich ein Studium in Geisenheim ab.

Er wurde schnell zum Senkrechtstarter und konnte die Qualität noch steigern. Nach wie vor sind seine Weißweine von beschwingter Leichtigkeit, aber dennoch mit Eleganz und Tiefgang. Bei den Rotweinen darf es etwas mehr sein. Die Spätburgunder mit burgundischer Stilistik und kräftigem Holzeinsatz gehören zur fränkischen Spitze. In den nächsten Jahren will Hofmann die rare , nicht einfach zu verstehende Gebietsspezialität Tauberschwarz noch mehr forcieren." Durch gezielte Zukäufe und Pachtverträge nehmen die Hofmanns hier geradezu eine unschätzbare Monopolstellung ein, die sie mit großer Leidenschaft in wunderbar eigenständige Rotweine mit tollem Preis-Leistungsverhältnis umzusetzen wissen.

Röttingen liegt im Dreieck von Würzburg, Rothenburg und Bad Mergentheim an der Romantischen Straße und hier gedeiht der südlichste Wein Frankens. Familie Hofmann ist schon seit erdenklichen Zeiten im Weinanbau tätig, doch erst seit 1991 vermarktet sie ihre Produkte selbst. Aus damals 1,3 Hektar Rebfläche sind mittlerweile 7 geworden, wovon 60 Prozent mit weißen und 40 Prozent mit roten Reben bestockt sind.

Nahezu der gesamte Wein wächst in der Spitzenlage "Röttinger Feuerstein", wo der vorherrschende Muschelkalkboden von weißen Quarzadern, dem sogenannten Feuerstein, durchzogen ist. Dies verleiht einem Großteil der Weine nicht nur Ihren Namen, sondern auch eine herrliche Mineralität.

Sorten

je 18 % Müller-Thurgau und Silvaner, 15 % Spätburgunder, 12 % Riesling, je 10 % Bacchus, Schwarzriesling und Tauberschwarz, 7 % übrige Sorten Der Tauberschwarz ist eine autochtone Rebsorte aus dem Tauber- und Vorbachtal im Weinbaugebiet Tauberfranken. Sie wurde dort seit dem 16. Jahrhundert als Teil des Huntsch (Zehntweines) angebaut. Neben dem Tauberschwarz gehörten dazu: Elbling, Muskateller, Malvasier, Krachgutedel, Welsche bzw. Hammelhoden (beides alte Bezeichnungen für den Trollinger) und roter Heunisch. Erstmals erwähnt wurde die Rebe in einem Dekret des Hochstifts Würzburg aus dem Jahr 1726 während der Regentschaft des Grafen Carl-Ludwig von Hohenlohe zu Weikersheim unter dem Namen "Tauberschwarzen Weinbergsfexern (Schnittlinge)". Erste Bezeichnungen als Tauberschwarz finden sich in den "Fränkischen Sammlungen von Anmerkungen aus der Naturlehre", einer Nürnberger Zeitschrift, in den Jahren 1757 sowie 1768. (Quelle: Slow Food Deutschland)

Böden

Muschelkalk mit Quarz und hohem Steinanteil

Mitgliedschaften

  • Weingut Hofmann
  • 7 ha
  • Deutschland / Franken
  • Weingut Hofmann Strüther Straße 7 97285 Röttingen Deutschland www.weinguthofmann.com

Auszeichnungen

Gault Millau WeinGuide Deutschland 2011: 3 Trauben, Sehr gute Erzeuger, die seit Jahren konstant hohe Qualität liefern. In dieser Gruppe findet sich oft das beste Verhältnis von Preis und Qualität.
Weinmaker

Jürgen Hofmann

Winzerlehre bei Spitzenwinzer Paul Fürst in Bürgstadt/Franken, Studium der Önologie an der FH Geisenheim

Füge einen Kommentar hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.