Weingut Thörle

 

Der Winzer aus der Pfalz

Thoerle

"Die Weinbau-Zentren Rheinhessens sind mittlerweile bekannt, aber wer kennt schon das Hügelland rund um Saulheim? Das sollte sich ganz schnell ändern, denn mit dem Weingut Thörle ist hier ein Juwel Rheinhessens vertreten, dessen Produktion sich hinter den großen Namen kaum verstecken muss. Lagen wie Schlossberg, Probstey oder Hölle, dort, wo die heutigen Leiter des Weinguts aus dem 17. Jahrhundert, Johannes und Christoph Thörle, ihre Reben stehen haben, weisen ein enormes Potenzial auf.
Und das verstehen die beiden Brüder verdammt gut auszuschöpfen. " (Falstaff Weinguide Deutschland 2015)

Bereits seit dem 17. Jahrhundert sind die Vorfahren der Familie Thörle in Saulheim im Weinbau tätig. Im Jahr 1985 wurde mit der Direktvermarktung begonnen. 2006 haben die Brüder Christoph und Johannes Thörle das Weingut von ihren Eltern übernommen. Seit dem liegt der Fokus des Weingutes fast ausschließlich auf den klassischen Rebsorten Riesling, Silvaner und den Burgundersorten. "Wir finden, dass diese Rebsorten am besten zu unseren kalksteinreichen Böden passen. Authentizität ist uns sehr wichtig."

Der 19 Hektar große Betrieb wurde komplett neu ausgerichtet. Durch die Intensivierung der Handarbeiten in den Weinbergen, die rigorose Reduzierung der Erträge und die Selektion der Trauben per Hand ließ sich die Qualität der Weine enorm steigern. Lange Maischestandzeiten und die Vergärung mit wilden Hefen aus dem Weinberg machen spätestens die Mineralität des nördlichen Rheinhessens schmeckbar.

Sorten

Weiss: Riesling, Silvaner, Weissburgunder, Grauburgunder und Chardonnay, Sauvignon Blanc, Rot: Spätburgunder, Frühburgunder, Cabernet Sauvignon, Merlot

Böden

Mitgliedschaften

  • Weingut Thörle
  • 19 ha
  • Deutschland / Rheinhessen
  • Weingut Thörle Ostergasse 40 55291 Saulheim Deutschland www.thoerle-wein.de

Auszeichnungen

Die ZEIT, Weinedition „Rheinhessen“, 29.04.2015 Remigio Poletto schreibt über "Die besten Winzer Rheinhessens": &qout;Als Johannes und Christoph Thörle das elterliche Weingut übernahmen, hatten sie "nichts zu verlieren". Heute haben sie drei rote Trauben im Gault-Millau (…) Die Brüder Thörle überraschten uns mit ihren feinen Pinots und zeigen, dass Sie auch Riesling können. Mit höchster Sorgfalt bei Lese und Ausbau und einem starken Bewusstsein für die regionalen Besonderheiten haben sie charakterstarke Weine der Spitzenklasse geschaffen."

Stuart Pigott schreibt in der neuen Sonderausgabe des Fine Weinmagazins über "die 111 wichtigsten Repräsentanten (...), die seit der Jahrtausendwende die Renaissance des deutschen Weins prägen. ":
"Wenn ihr Qualitätsdrang und die alten Reben zu enorm konzentrierten Weinen führen, wie dem Probstey Silvaner und dem Hölle Spätburgunder, deren Kraft Kritiker an weiße und rote Grand Crus aus dem Burgund erinnert, dann ist das kein Zufall. Von den Thörles werden wir noch viel hören!"

Weinmaker

Christoph und Johannes Thörle


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